Je nach Anwendungsgebiet werden verschiedene Sensortypen eingesetzt.

Lichtschalter

Ein auf Infrarot basierender Bewegungsmelder auf Basis eines PIR-Sensors zur Bewegungserkennung hat in der Regel auch einen zusätzlich eingebauten Dämmerungsschalter, jener dafür sorgt, dass die Beleuchtung nur bei Dunkelheit vom eigentlichen Bewegungsmelder eingeschaltet werden mag. Bewegt sich eine Wärmequelle vor dem Melder, so schaltet er die Beleuchtung für eine einstellbare Zeitspanne ein und nach Ablauf jener eingestellten Leuchtzeit wieder aus. Die meisten Bewegungsmelder haben drei Einsteller (Potentiometer):

  1. für die Einschaltdauer: legt fest, wie lange der Verbraucher eingeschaltet bleiben soll
  2. für die Circagebungshelligkeit (Hell-Dunkel-Grenze): ab welcher Dunkelheitsschwelle der Melder überhaupt schalten soll
  3. für die Näherungsempfindlichkeit (Erfassungsbezirk): legt fest, ab welchem Abstand zum erfassten Objekt der Sensor auslösen soll.
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Bei den meisten Bewegungsmelder beginnt dieser Zähler für die Einschaltdauer zu laufen, wenn die letzte Bewegung erkannt wurde. Wenn der Melder darauffolgend eine neue Bewegung erkennt, stellt er den Zähler wieder auf Null. Dies gewährleistet, das der Verbraucher (z. B. Beleuchtung) nicht ausgeschaltet wird, wenn für sich eine Person für längere Zeit im Erfassungsbezirk aufhält.

Es gibt zweipolige sowie dreipolige Melder. Zweipolige Melder benötigen keinen Neutralleiter, da sie diesen über die nachgeschaltete Glühlampe erhalten. Sie sind nicht für sonstige Leuchtmittel geeignet. Dreipolige Melder benötigen einen Neutralleiter und schalten die nachfolgende Last über ein kleines Relais, auf diese Weise sind alle Leuchtmittel bis zur höchstensen Belastung möglich.

Präsenzmelder

Ein Präsenzmelder soll die Anwesenheit von Personen bei sitzenden und alternativen ruhigen Tätigkeiten erkennen. Hierzu werden hochwertigere Melder verwendet, die gegenwärtig auf kleinste Bewegungen reagieren. Dies sind in dieser Regel HF-Präsenzmelder, die täglich Hochfrequenzwellen geringer Leistung aussenden (s.o.). Wie PIR-Melder haben auch HF-Melder je nach Verwertung Einstellmöglichkeiten für Schaltdauer, Erfassungsbereich sowie Dämmerung.

Präsenzmelder verfügen meist über einen zweiten Schaltkanal, jener nur auf Bewegungen reagiert, gegen beispielsweise Lüftung und Heizung unabhängig von der Helligkeit zu steuern.
Ca. den Erfassungsbereich zu vergrößern und sicherzustellen, dass für sich die Personen im empfindlicheren sogenannten inneren Erfassungsregion existieren, werden Präsenzmelder idealerweise an dieser Decke montiert. In größeren Räumen können sie gruppenweise vernetzt werden, ca. zu verhindern, dass sich die Beleuchtung lokal ausschaltet, wenn sich in einem Raumteil vorübergehend keine Personen aufhalten.

Mit jeder erneuten Bewegung beginnt bei einem Präsenzmelder die Probennahme jener voreingestellten Zeit bis zur Abschaltung wie dieser von vorn, während einfachere Bewegungsmelder oft nach Ablauf dieser eingestellten Zeit die Beleuchtung zunächst ausschalten, bevor sie wieder auf Bewegungen reagieren. Aufgrund dieser Eigenschaft sollten Präsenzmelder in dieser Lage sein, trotz eingeschalteten Kunstlichts die Zunahme des Tageslichtanteils zu erkennen, etwa die Beleuchtung auszuschalten, sobald die natürliche Belichtung die Räume ausreichend erhellt.

Einbruchmeldeanlagen

Die für Einbruchmeldeanlagen verwendeten Bewegungsmelder unterscheiden für sich von den Licht-Bewegungsmeldern. Bewegungsmelder für Einbruchmeldeanlagen verwenden keinen Dämmerungssensor, da eine Bewegung durchgehend gemeldet werden soll, unabhängig von dieser Circagebungshelligkeit. Handkehrum sind häufig in Bewegungsmeldern für Bussysteme (zum Beispiel EIB) Dämmerungssensoren eingebaut, da dieser Bewegungsmelder bei nicht aktivierter Einbruchmeldeanlage übrige Aufgaben erfüllen mag, circa Beispiel als Präsenzmelder. Ist die Einbruchmeldeanlage eingeschaltet (scharf), so löst eine Bewegung im Erfassungsregion des Melders einen Alarm aus. Der Einsatz von Licht-Bewegungsmeldern als Auslöser von Einbruchmeldeanlagen ist nicht sinnvoll, da immense Bewegungsmelder nach Ausfall sowie Wiederkehr dieser Versorgungsspannung den angeschlossenen Verbraucher einschalten sowie in solchem Fall einen Falschalarm auslösen würden.

Lichtsignalanlagen

An Lichtsignalanlagen sowie auf Autopisten detektieren PIR-Sensoren das Verkehrsaufkommen zur Steuerung der Lichtsignalanlagen, zur Auslösung einer Stauwarnzeit oder Ausgabe einer Richtgeschwindigkeit. Diese Sensoren reagieren auf die Wärmestrahlung, die durch die Wärme der Motoren der Fahrzeuge durch die Karosserie abgegeben wird. PIR-Sensoren sind eine Sonstige zu Induktionsschleifen sowie erfordern im Circasatz zu welchen keinen Eingriff in die Straßendecke – sie sind oft an Ampelmasten oder Brücken angebracht. Baustellenampeln verfügen oft auch über PIR-Sensoren, so mag wenn von einer Seite kein Verkehr kommt der Ca.verkehr länger grün bekommen.